Bestimmung von Tieren im Fließgewässer

Modul 9 - Schnecken

Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis), Saprobienindex 2,0

Lymnaea stagnalis
Die Spitzschlammschnecke ist mit einer Gehäusehöhe von bis zu 7 cm die größte heimische Süßwasserschnecke. Sie bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewasser. In nährstoffreichen Gewässern ist sie zahlreich an Wasserpflanzen zu finden.


Sumpfdeckelschnecke (Viviparus viviparus), Saprobienindex 2,0

Viviparus viviparus
Die bräunlich-grüne mit dunklen Bändern versehene Sumpfdeckelschnecke wird bis 4 cm groß und ist eine "ruhige" und langsame Schnecke. Sie kann sich sowohl durch Abweiden als auch durch Filtrieren ernähren. Sumpfdeckelschnecken sind lebend gebährend und können Einfrieren und Austrocknen des Gewässers überleben.


Langfühlerige Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata), Saprobienindex 2,3

Bithynia tentaculata
In stehenden und langsam fließenden Gewässern kann die Langfühlerige Schnauzenschnecke angetroffen werden. Das Gehäuse wird etwa 12 mm hoch. Die Gehäusemündung ist spitz oval. Der häufig geschlossene Deckel trägt eine Zeichnung aus konzentrischen Ringen.


Spitze Blasenschnecke (Physella acuta), Saprobienindex 2,8

Physella acuta
Die Spitze Blasenschnecke lebt in stehenden und langsam fließenden nährstoffreichen Gewässern und ernährt sich von Pflanzenresten. Auf ein Nährstoffüberangebot reagieren die Blasenschnecken mit Massenvermehrung.
Das etwa 10 bis 12 mm hohe Gehäuse läuft spitz zu und ist glatt und glänzend. 2 lange dünne Fühler sitzen seitlich am Kopf der Blasenschnecke, daneben die beiden Augen.
Sie kann sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit fortbewegen.


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