Strukturgüte

Lerne, wie man die Strukturgüte von Fließgewässern bestimmt.

Die Strukturgüte beschreibt, wie stark ein Gewässer vom Menschen verändert wurde.
Natürliche Gewässer sind flach mit vielfältigen Breiten- und Tiefenunterschieden auf kleinem Raum.
Die Strömung ändert sich häufig, es gibt träge fließende, aber auch rauschende Bereiche.
Fische und Kleinlebewesen können das Gewässer ungestört durchwandern.
Natürlich Gewässer werden von Auenwäldern und Feuchtbrachen begleitet, die regelmäßig überschwemmt werden.
Um Flächen für die Landwirtschaft oder zur Besiedlung zu gewinnen, wurden viele Gewässer in der Vergangenheit begradigt, eingetieft und ausgebaut. Zur Nutzung der Wasserkraft wurden Stauwehre errichtet. Und damit die begradigten, schneller fließenden Gewässer nicht durch Erosion die angrenzenden Nutzungen schädigen können, wurden Ufer und Sohle mit Steinen oder Beton befestigt.
Alles in allem hat der Mensch in der Vergangenheit die Strukturgüte der Gewässer verschlechtert. Gewässer mit schlechter Strukturgüte sind als Lebensraum für Wassertiere und -pflanzen nicht mehr so gut geeignet.
Um die Strukturgüte zu bewerten, muss auf verschiedene Punkte geachtet werden, die Du in der folgenden Liste siehst.
Wir zeigen Dir zu den verschiedenen Aspekten Fotos. Du musst entscheiden, welches Merkmal angekreuzt werden muss.
Klicke auf einen Eintrag in der Liste und die Übung geht los!


Zurück zur Übersicht